Historiker Dr. Adrian Roßner

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Dr. Adrian Roßner auf dem Arnsteinfels

Dr. Adrian Roßner wurde 1991 geboren und besuchte die Grundschule in Zell. Anschließend war er am Gymnasium Münchberg und hat dieses im Jahr 2011 mit Abitur abgeschlossen. Daraufhin begann er ein Studium der Anglistik und Geschichte an der Universität Bayreuth. 2016 legte er das Staatsexamen in Schulpädagogik ab. 2017 folgten die Examen in Europäischer Geschichte (die Schwerpunkte lagen auf der Mittelalterlichen Geschichte, der Bayerischen Landesgeschichte und der Neuesten Geschichte) und Anglistik. Von Oktober 2017 bis Januar 2023 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung tätig. Die Mitwirkung am Projekt "Fachliche und kulturelle Diversität an Schule und Universität" beinhaltete auch eine Lehrtätigkeit in der Englischen Fachdidaktik (Dr. Sylvia Fehling). 2022 wurde er mit dem "Preis für gute Lehre" des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet und bekam ein Jahr später auch die "Goldene Feder" der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät verliehen.

Im Mai 2018 begann er die Promotion am Institut für Fränkische Landesgeschichte in Thurnau. Der Titel der Dissertation lautet "Geordnete Moderne durch industrielle Entwicklung. Impulse der Industrialisierung auf Wirtschaft, Infrastruktur und Gesellschaft im Münchberger Raum". Im Fokus stehen wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in der Stadt Münchberg und der umliegenden Region (auch Zell), die, bedingt durch den Ausbau der Infrastruktur, im Rahmen der Hochindustrialisierung erfolgten. Die Promotion schloss er mit der Disputation am 21. März 2022 ab.

Vom 1. April 2022 bis Ende Januar 2023 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Fränkische Landesgeschichte mit dem Schwerpunkt „Strukturwandel in Oberfranken" beschäftigt.

Zum 01. Februar 2023 wurde er unter Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible als Projektkoordinator für das HTA-Wissenschaftszentrum Kloster Speinshart angestellt. Schwerpunkt der Arbeit war die Unterstützung beim Aufbau der Einrichtung und die Begleitung der entsprechenden Maßnahmen im historischen Kloster. Seit 01. November 2024 steht Dr. Adrian Roßner der neu-gegründeten "Bayerisches Wissenschaftszentrum für KI und SuperTech, Kloster Speinshart gGmbH" als Geschäftsführer (CEO) vor und verantwortet das operative Geschäft dieser deutschlandweit einzigartigen Einrichtung.

Im Jahr 2018 strahle der Bayerische Rundfunk die ersten drei Folgen von „Adrians G’schichtla“ aus, in denen er sich gemeinsam mit den Zuschauern auf die Suche nach spannenden Geschichten, Anekdoten und Histörchen abseits der großen Entwicklungslinien machte. Zwischenzeitlich sind an die 90 Folgen erschienen, die in Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz, in Fichtelgebirge und Frankenwald gedreht wurden.

Zu den Publikationen: 2012 begann er mit dem Schreiben heimatkundlicher Aufsätze, wobei die Schwerpunkte auf der Regionalgeschichte, der Kulturpflege und der Brauchtumsforschung liegen. Neben diesen kürzeren Texten hat er zwischenzeitlich auch mehrere Bücher herausgegeben. 2017 erschienen mit dem „Waldsteinnebel“ ein Roman, der rund um Zell spielt, und mit „Der Reiter ohne Kopf“ eine Sammlung von Sagen aus dem nördlichen Fichtelgebirge. Eine detaillierte Auflistung gibt’s hier: https://adrianrossner.de/publikationen

Parallel dazu konnte Dr. Adrain Roßner in den letzten Jahren immer wieder tolle Projekte aus dem Bereich der Heimatkunde und der Landesgeschichte unterstützen und ist in unterschiedlichsten Vereinen ehrenamtlich aktiv - darunter auch als bestellter Kreisarchivpfleger des Landkreises Hof.

Autor: Dr. Adrian Roßner

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Dr. Adrian Roßner
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