Sage vom Teufelstisch

Ganz in der Nähe der Burgruine steht auf dem Waldstein unter mächtigen Fichten der Teufelstisch. In der Geisterstunde wird's da lebendig. Hier treffen sich die Geister der Verwunschenen und Verbannten mit den Kobolden zum lustigen Spiel. Sie hocken auf dem Felsentisch, vor sich große Haufen roten Goldes, in der Hand die ehernen Karten. Sie schlagen so gewaltig die Platte, dass die Karten klirren und die Funken sprühen. Von Minute zu Minute wächst ihre Spielwut und das gleißende Gold rollt klingend von Gewinner zu Gewinner. Schlag 1 Uhr ist der Spuk zu Ende. Heute noch sieht man auf der Felsplatte die Eindrücke der eisernen Karten.

Einmal ging ein Zeller in später Nachtstunde über den Waldstein und sah aus der Ferne dem Kartenspiel der Geister und Kobolde zu. Ein Spieler winkte ihn heran und rief ihn sogar bei seinem Vornamen. Vor Schrecken lief er davon. Erschöpft kam er zu Hause an und erzählte sein schauriges Erlebnis.

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